EU KI-Gesetz: Große Modelle bekommen eine große Checkliste (August 2025)

Wenn KI Geburtstage hätte, wäre der 1. August 2025 ihr wohl „unvergesslichster“. Es ist das erste Jubiläum des EU-KI-Gesetzes und markiert das Ende der Schonfrist für Allzweck-KI-Modelle (GPAI).
„Früher reichte ein kleiner Disclaimer in den Nutzungsbedingungen. Heute muss man in Brüssel erklären, wie das Modell trainiert wurde, wie viel Strom es verbraucht hat und ob man urheberrechtlich geschützte Daten verwendet hat.“
GPAI: Willkommen in der regulatorischen Realität
Ab heute (2. August 2025) treten für Schwergewichte wie GPT-4, Claude oder Gemini in Europa strenge Regeln in Kraft.
- Transparenzpflichten: Detaillierte technische Dokumentationen und Zusammenfassungen der Trainingsdaten sind nun Pflicht. Urheberrechtsschutz ist keine Empfehlung mehr, sondern Gesetz.
- Überwachung systemischer Risiken: Modelle mit systemischen Risiken müssen nun strengen Bewertungen und „Adversarial Testing“ unterzogen werden.
- Energieverbrauchsoffenlegung: Ja, sogar der CO2-Fußabdruck während des Trainings muss nun offengelegt werden.
Eine Botschaft zum Jubiläum:
"Vertrauen ist gut, aber eine 458-seitige Verordnung ist besser."
Fazit
Der „Wilde Westen“ der KI in Europa ist vorbei. Compliance ist die neue Innovation. Machen Sie sich bereit für ein Jahr 2026 voller Audits und Dokumentationen.
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