JWST entdeckt 'Schwarzes-Loch-Stern': Kosmisches Monster im Daunenjacken-Tarnmantel

Was passiert, wenn einem supermassereichen Schwarzen Loch im frühen Universum kalt wird? Es hüllt sich in einen sonnensystemgroßen Wasserstoff-Tarnmantel und tut so, als wäre es der hellste Stern aller Zeiten.
In einer bahnbrechenden Studie in Nature haben Astrophysiker mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops (JWST) eine völlig neue kosmische Klasse bestätigt: den „Schwarzes-Loch-Stern“ (MoM-BH*-1). Rund 660 Millionen Jahre nach dem Urknall entstanden, strahlt dieses Objekt über 100 Milliarden Mal mehr Energie ab als jeder normale Fusionsstern.
🔭 Das Geheimnis unter der Gashülle
Normale Sterne beziehen ihr Licht aus Kernfusion. MoM-BH*-1 hat anderes im Sinn: Im Zentrum verschlingt ein Schwarzes Loch mit 100.000 Sonnenmassen ununterbrochen Gas. Die freigesetzte Gravitationsenergie heizt den gigantischen Kokon auf, sodass er aus Milliarden Lichtjahren Entfernung wie ein einziger Titanenstern leuchtet.
Die mysteriösen „kleinen roten Punkte“ (Little Red Dots) in Webbs Aufnahmen hatten Astronomen lange vor Rätsel gestellt. Spektroskopische Daten zeigten nun einen ausgeprägten Balmer-Sprung, was beweist, dass es sich um eine gigantische zentrale Schwerkraft-Engine in einer dichten Gasblase handelt.
💡 Des Rätsels Lösung um das frühe Riesenwachstum
Wie supermassereiche Schwarze Löcher so kurz nach dem Urknall entstehen konnten, war eines der größten Rätsel der Kosmologie. MoM-BH*-1 liefert das fehlende Bindeglied: „Quasisterne“, die im Verborgenen mit extremer Geschwindigkeit heranwuchsen.
Wenn Sie sich also das nächste Mal unscheinbar fühlen, denken Sie daran: Sie brauchen keine Kernfusion – nur einen riesigen Mantel und unstillbaren Hunger.
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