JWST-Entdeckung: Stern direkt neben Supermassiverm Schwarzen Loch behält Wasser & Staub

Nur 0,55 Lichtjahre von einem 4 Millionen Sonnenmassen schweren Schwarzen Loch entfernt zu leben, klingt nach dem ultimativen kosmischen Albtraum – aber ein widerstandsfähiger Stern behält trotzdem sein Wasser und seinen Staub.
Mit dem James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) und seinem MIRI-Instrument wies ein internationales Forscherteam um Dr. Florian Peißker (Universität Köln) Wasserdampf und sauerstoffreichen Silikatstaub um den sterbenden Stern IRS 3 nach – in unmittelbarer Nähe von Sagittarius A*.
🌌 Astrophysik auf High-EQ übersetzt:
Selbst direkt neben dem gefährlichsten Schwerkraftmonster der Milchstraße werden die Bausteine von Planeten (Wasser und Mineralstaub) nicht sofort vernichtet – sie überleben hartnäckig in der Hülle des Sterns.
Ein missverstandener Nachbarstern
Bisher hielten Astronomen IRS 3 für einen kohlenstoffreichen Stern voller Ruß. Das präzise Infrarotspektrum von Webb zeigte überraschend: IRS 3 ist sauerstoffreich und schleudert Silikate und Wasser in das lebensfeindliche galaktische Zentrum.
Beweis für kosmische Widerstandskraft
Die Entdeckung belegt, dass komplexe Chemie keineswegs nur in ruhigen Vororten von Galaxien existiert. Selbst im Strahlungshagel des galaktischen Zentrums säen Sterne weiterhin die Grundbausteine des Universums.
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